header_WRCBei der Rallye-Weltmeisterschaft WRC (FIA World Rally Championship) ist 2013 alles anders. Von 2004 bis 2012 gewann in jedem Jahr der Franzose Sébastien Loeb im Citroën DS3 WRC. Und trotzdem war es nie langweilig, denn seine Duelle mit Mikko Hirvonen im Ford Fiesta RS WRC sind legendär und boten oft Spannung bis zum Zieldurchlauf. Aber in diesem Jahr mischt ein anderes Team mit einem brillianten Fahrer die WM-Wertung durcheinander. Es scheint, als hätte Sébastien Ogier durch seinen Wechsel zum Team Volkswagen Motorsport Flügel bekommen, denn nach 5 Rennen liegt der Franzose bereits mit fast doppelt so vielen Punkten vor Loeb. Sein VW Polo R WRC ist zu jedem Rennen perfekt eingestellt und lässt die Konkurrenz nur noch die Rücklichter sehen. Auf dem Automobilsalon Genf haben wir den Renner schon vor die Linse bekommen.DSC_0317_neuZum fünften Lauf der WRC, der Rally Argentina vom 1. bis 4. Mai 2013, konnten 8 internationale Autoblogs dem Überflieger jeweils eine Frage stellen. Diese wurden ihm zwischen den Trainings-Sessions gestellt und seine Antworten gefilmt. Wir waren mit dem motoBlog unter den auserwählten Blogs dabei und feuerten eine Frage ab, die uns schon seit längerem interessiert: „Was denkt ein Rallye-Fahrer über Formel1-Piloten? Denkt er: Respekt, die können ganz ordentlich Auto fahren? Oder denkt er: was für Schattenparker, immer nur schnell im Kreis…“S. Ogier_2Aus unserer Sicht ist dies wirklich schwer zu beantworten, wer der „bessere“ Rennfahrer ist. Die Formel 1-Piloten sind sicherlich die schillernsten Figuren mit dem höchsten Medieninteresse. Und Ihre Leistung ist in einem dichten Wettbewerberfeld auch auf jeden Fall bemerkenswert und außergewöhnlich. Und trotzdem gelten die Rallye-Fahrer bei vielen Motorsport-Fans immer noch als die etwas wahnsinnigeren und besseren Fahrer, die sich blind auf Ihren Co-Piloten verlassen und im Drift durch die Wüste oder mit Top-Speed durch verschneite Wälder ballern.

Daher lag es nahe, diese Frage endlich direkt an den Führenden der WRC-Wertung abzufeuern. Aber bei seiner Antwort zeigt sich: er ist eben ein Profi. Wir hätten uns noch mehr über eine Aussage gefreut, die etwas lustiger oder schnippischer gewesen ist. Auf der anderen Seite verstehen wir durchaus, dass er niemandem auf die Füsse steigen möchte. Seht selbst, was er uns und den sieben anderen Blogs geantwortet hat. Unsere Frage startet bei 2:30 min:

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