DSC_0317Nachdem wir Euch schon die hübschesten Messebabes und die beeindruckendsten Oldtimer und Exoten gezeigt haben, sind wir nun bei unserem liebsten Thema: Motorsport und Rennwagen. Ein paar fette Boliden haben wir hier für Euch zusammengestellt:

Da wir von Audi eingeladen waren, haben wir natürlich auf diesem Messestand die ersten Objekte erwischt. Und es geht gleich extrem dick los. Zum ersten Mal präsentiert wurde der Audi RS 5 DTM für die Motorsport-Saison 2013. Acht dieser Flitzer gehen in diesem Jahr an den Start, unter anderem besetzt mit Mattias Ekström und Jamie Green. Wir sind sehr gespannt, wie sich die 460 PS-Monster in dieser Saison schlagen werden, die am 5. Mai auf dem Hockenheim beginnt.Audi_RS5_DTM

Direkt nebenan geht es mit dem Audi R8 GRAND AM nicht weniger sportlich zu, immerhin ist er das Gewinnerauto in der GT-Klasse beim 24-Stunden-Rennen in Daytona. Auf dem prestigeträchtigen Ovalkurs konnte der von einem seriennahen 5,2-Liter-V10-FSI-Aggregat angetriebene Audi R8 ohne größere Probleme durchfahren und somit viele amerikanischen Auto-Fans für die Marke mit den vier Ringen begeistern.DSC_0521_neu

Und der letzte Motorsportler aus Ingolstadt: der Audi R8 LMS ultra. Dieses rassige Sportgerät ist bei den ADAC GT Masters zuhause und dort der erfolgreichste Rennwagen. Für die kommende Saison wurde nochmal massiv an der Aerodynamik geschraubt.Audi_R8_LMS_ultra

Aber es gibt auch kleine Flitzer, die jedoch nicht weniger flott daherkommen. Denn im Grunde sind die Rallyepiloten ja mit die wahnsinnigsten Motorsportler mit Ihren Blindflügen durch verschneite Wälder und schroffe Wüsten. Sébastien Ogier mischt derzeit die WRC auf in seinem VW Polo R WRC.DSC_0317_neu

Aber die anderen Piloten haben was dagegen. Wohl größter Konkurrent auf der Piste ist Sébastien Loeb in einem Citroën DS3 WRC. Der Serienweltmeister muss jedoch kräftig auf’s Gas gehen, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten.DSC_0456_neu

Mit einem Dreckspatz geht es weiter: der MINI All4 Racing ist das Siegerfahrzeug der Dakar Rallye 2013, eingefahren von Stéphane Peterhansel. Allerdings hat das Auto auf Basis des Mini Countryman mit dem Serienmodell nicht mehr viel gemeinsam. Ein bißchen über 300 PS und ein Tank mit 360 Liter Inhalt sind für die härteste Rallye der Welt ebenso nötig wie ein massiver Stahlrohrrahmen. Die Spitzengeschwindigkeit von 178 km/h ist in der Wüste hingegen eher Nebensache.DSC_0494_neu

Kommen wir wieder zurück auf die Straße. Tuner Carlsson präsentiert den Carlsson Mercedes SLK 340, den sie in Zukunft bei nationalen und internationalen Bergrennen in der Klasse E1 auf die Straße schicken werden. Ein 610 PS starker 3,4 Liter-V8-Motor katapultiert den kleinen Renner mit nur 780 Kilogramm Leergewicht ordentlich nach vorne. Wir drücken die Daumen.mercedes_slk_340

Und schnell geht es weiter: ein Fahrzeug aus der nächsten Saison der World Touring Car Championship ist der Honda Civic WTCC. Am Lenkrad sitzen die beiden erfahrenen Piloten Gabriele Tarquini und Tiago Monteiro. Ein Podiumsplatz soll laut Honda bereits in den ersten Rennen erreicht werden.DSC_0415_neu

Diese coole Teil werden wir mit Sicherheit schon in Kürze zum Beispiel auf dem Nürburgring antreffen. Der Porsche 911 GT3 Cup ist ein beliebtes Modell für die Langstreckenmeisterschaft VLN und das 24-Stunden-Rennen. Der 3,8 Liter große Sechszylinder-Boxermotor bringt es auf 460 PS im erfolgreichsten Rennwagen der Welt. Er sieht aber auch wirklich einzigartig aus:porsche_gt3_cup-automobilsa

Und das Beste bzw. Schnellste kommt zum Schluss. Aus dem Honda Performance Development stammt dieser Renner aus der LMP1 (Le Mans Prototyp Kat.1). Ein sechster Platz bei dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2012 steht bereits in den Büchern, weitere Titel sollen dieses Jahr folgen.
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Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende, demnächst gibt es weitere Bilder von unserem Rundgang über den Automobilsalon in Genf 2013.